
Interview mit Beno Wüthrich
Im April an der Generalversammlung der GTW – GebäudetechnikWelten in Bad Ragaz wurde Beno Wüthrich, Geschäftsführer von Schwizer Haustechnik, von den Mitgliedern neu in den Verwaltungsrat gewählt.
Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Gebäudetechnikbranche sowie seinem fundierten unternehmerischen Know-how verstärkt er künftig das strategische Führungsgremium der GTW. Im folgenden Kurzinterview spricht Beno Wüthrich über seine Motivation für das neue Mandat, aktuelle Entwicklungen in der Branche sowie seine Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der GTW – GebäudetechnikWelten.
1. Was hat Sie persönlich motiviert, das Mandat im Verwaltungsrat der GTW – GebäudetechnikWelten anzunehmen?
Ich habe nicht lange überlegen müssen. Die GTW bringt genau das zusammen, was ich aus dem Alltag kenne: Unternehmer, die pragmatisch unterwegs sind und gemeinsam etwas bewegen wollen. Mich reizt vor allem die Kombination aus Austausch, Netzwerk und konkretem Nutzen für die Mitglieder. Und ehrlich gesagt: Ich habe Lust, mich einzubringen, nicht nur zuzuhören, sondern Impulse zu setzen und Dinge mitzuentwickeln.
2. Welche Erfahrungen aus Ihrer Tätigkeit bei Schwizer Haustechnik möch-ten Sie künftig besonders in die GTW einbringen?
Ich bringe bewusst eine etwas andere Sichtweise mit. Durch meinen Werdegang ausserhalb der klassischen Sanitär- und Heizungswelt sehe ich viele Themen aus einem anderen Blickwinkel. Im Alltag bei der Schwizer Haustechnik, wo wir täglich zwischen Strategie und Baustelle unterwegs sind, hilft mir genau das: Dinge zu hinterfragen und Lösungen zu finden, die im Betrieb draussen auch funktionieren.
3. Die Gebäudetechnikbranche befindet sich im Wandel. Wo sehen Sie ak-tuell die grössten Chancen und Herausforderungen?
Die Branche hat aktuell enorm viel Bewegung drin und genau darin liegt auch die Chance. Die grössten Themen sehe ich hier:
- Fachkräftemangel, zwingt uns, Prozesse zu vereinfachen und effizienter zu werden
- Digitalisierung und KI, riesiges Potenzial, aber oft noch zu kompliziert gedacht
- Komplexere Projekte, mehr Koordination, mehr Schnittstellen
- Nachhaltigkeit, vom Trend zur Pflicht geworden
Wer sich jetzt sauber aufstellt, kann sich klar vom Wettbewerb abheben.
4. Welche Themen möchten Sie in Ihrer neuen Rolle im Verwaltungsrat be-sonders mitprägen?
Mir ist wichtig, dass wir praxisnahe Lösungen entwickeln und den Austausch unter den Mitgliedern stärken. Der Slogan «die Besten der Branche verbinden» passt gut, mein Ziel ist, dass wir dem auch zu 100% gerecht werden.
5. Was wünschen Sie sich für die zukünftige Entwicklung der GTW – Ge-bäudetechnik Welten?
Ich wünsche mir, dass die GTW weiter wächst, aber vor allem an Relevanz gewinnt.
- als Plattform, die die besten der Branche verbindet
- als Ort, wo man offen über Herausforderungen spricht
- und als Organisation, die konkrete Lösungen liefert
Wenn Mitglieder sagen:
«Das bringt mir im Betrieb wirklich etwas» dann sind wir auf dem richtigen Weg.